Bevor wir bauen, denken wir. Prozesse werden nicht digitalisiert, sondern neu gedacht – mit ehrlicher Analyse und machbarer Roadmap.
ProzessanalyseIT-Architektur
Das Problem
Digitalisierung scheitert selten an der Technik. Sie scheitert daran, dass ein Werkzeug gekauft wird, bevor jemand den Prozess aufgeschrieben hat, den es verbessern soll. Ein digitalisierter schlechter Prozess ist danach ein schnellerer schlechter Prozess – und teurer, weil er nun in einer Software steckt. Dazu kommt, dass in gewachsenen Betrieben oft niemand mehr die vollständige Landkarte hat: welche Systeme es gibt, welche Daten wo doppelt gehalten werden, welche Schnittstelle vor Jahren jemand gebaut hat, der nicht mehr im Haus ist. Entscheidungen über größere Investitionen fallen dann aus dem Bauch heraus, weil die Grundlage fehlt.
Wie wir vorgehen
Wir nehmen den Ist-Zustand vor Ort auf – bei den Menschen, die den Prozess täglich ausführen, nicht nur im Führungskreis. Daraus entsteht eine Prozesskarte mit den Systemen, Übergaben und Engpässen, die es tatsächlich gibt, nicht denen im Organigramm. Im zweiten Schritt wird der Prozess neu gedacht statt nachgebaut: Was fällt weg, was lässt sich zusammenlegen, was muss bleiben, weil es rechtlich oder fachlich gefordert ist. Das Ergebnis ist eine Soll-Architektur und eine Roadmap, in der jeder Schritt Aufwand, Nutzen und Reihenfolge trägt – sodass Sie mit Zahlen entscheiden und nicht auf Verdacht. Kommt dabei heraus, dass sich ein Vorhaben nicht rechnet, steht das genauso in der Roadmap. Wir sind nicht darauf angewiesen, Ihnen ein Projekt zu verkaufen.
Typische Anwendungsfälle
Ist-Aufnahme und Engpass-Liste
Eine Bestandsaufnahme der Prozesse, Systeme und Schnittstellen, wie sie heute laufen, mit einer benannten Liste der Stellen, an denen Arbeit liegen bleibt. Für manche Betriebe ist allein das schon das Ergebnis: Es ist das erste Mal, dass die Landkarte vollständig auf einem Blatt steht.
Soll-Architektur und Roadmap
Wie die Systemlandschaft aussehen soll, welcher Schritt zuerst kommt und was er ungefähr kostet. Priorisiert nach Nutzen je Aufwand, nicht nach technischer Eleganz – damit das erste Vorhaben eines ist, dessen Wirkung sich schnell zeigt.
Zweitmeinung vor einer Investition
Ein Angebot für ein neues System liegt vor, die Entscheidung steht an. Wir prüfen, ob das Vorhaben den Engpass trifft, der tatsächlich weh tut, und ob der geplante Weg zu den vorhandenen Systemen passt. Manchmal ist das Ergebnis, dass eine kleinere Lösung reicht.
Häufige Fragen zu Digitalstrategie & Beratung
Können wir die Analyse beauftragen, ohne die Umsetzung mitzubestellen?
Ja. Analyse und Umsetzung sind getrennte Schritte, und die Roadmap gehört Ihnen – auch wenn Sie danach mit jemand anderem bauen oder gar nicht bauen. Uns ist diese Trennung wichtig, weil eine Analyse wertlos ist, wenn ihr Ergebnis von vornherein feststeht. Wer die Empfehlung schreibt und zugleich das Projekt verkaufen will, empfiehlt selten, es zu lassen.
Was liegt am Ende der Analyse konkret auf dem Tisch?
Vier Dinge: eine Ist-Prozesskarte mit den Systemen und Übergaben, eine Liste der Engpässe, eine Soll-Architektur und eine Roadmap mit Aufwand, Nutzen und Reihenfolge je Schritt. Das ist bewusst kein Foliensatz, sondern Material, mit dem sich arbeiten lässt – auch von einem anderen Dienstleister. Wie lange die Aufnahme dauert, hängt von der Zahl der beteiligten Abteilungen und Systeme ab; das schätzen wir vorab ein.